Die Urheber

Prof. Dr. Hans-Georg Mehlhorn &
Prof. Dr. Gerlinde Mehlhorn
BIP - diese drei Buchstaben stehen für die Entwicklung von Begabung, Intelligenz und Persönlichkeit und deuten in dieser Kurzform das Programm der BIP Kreativitätsschulzentren in Berlin an.
Das Konzept basiert auf der pädagogischen Grundlage von Gerlinde und Hans-Georg Mehlhorn. Die Leipziger Professoren, beide forschten und lehrten auf dem Gebiet der Kreativität und Hochbegabung, hatten bereits zur Vorwendezeit ein erweitertes Bildungsprinzip erdacht und erprobt. Das Konzept basiert auf einer ganzheitlichen Förderung eines jeden bildungsfähigen Kindes in kreativer Weise und durch kreative Tätigkeiten.
1997 gründete das Ehepaar die erste BIP Kreativitätsgrundschule in Leipzig. Inzwischen gibt es mehrere Einrichtungen in unterschiedlicher Trägerschaft, die nach der gleichen Konzeption und unter einem einheitlichen Logo arbeiten von der Krippe, über Kindergärten, Vorschulen, Grundschulen bis hin zu einem Gymnasium. Eine Hochschule für Kreativitätspädagogik ist in Gründung (www.mehlhornschulen.de)
ALLGEMEINES KONZEPT
Begabung-Intelligenz-Persönlichkeit
Unsere BIP-Kreativitätseinrichtungen (Kindergarten, Grund- und weiterführende Schule) arbeiten als staatlich anerkannte Ersatzschulen nach dem Konzept der Leipziger Professoren Dr. Gerlinde und Dr. Hans-Georg Mehlhorn, das die Entwicklung und Förderung des Begabungs- und Kreativitätspotentials und der dazugehörenden Persönlichkeitsqualitäten der Schüler zum Ziel hat. Alle Disziplinen im Unterricht und im Kreativitätsförderprogramm dienen diesem Anliegen.
Die Pädagogen tragen dazu bei, dass jedes Kind die staatlichen Bildungs- bzw. Lehrplananforderungen auf höchstem Niveau erfüllt. Das Bildungsprogramm unseres BIP KreativitätsSchulzentrums reicht jedoch weit über die staatlich formulierten Anforderungen hinaus:
So lernen zum Beispiel alle Kinder in der Grundschule 3 Fremdsprachen, davon 2 (Englisch, Arabisch oder Chinesisch) ab Klasse 1, sie werden aktiv in den 5 Künsten (Tanz, Schauspiel, Bildkunst, Musik/Rhythmik, Kreatives Schreiben/Erzählen), sie schulen ihr logisches und vorausschauendes Denken beim Schachspiel, sie eignen sich die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung des Computers an und sie haben die Möglichkeit, Instrumente zu lernen.
Ein theoretischer Ausgangspunkt für die Methodik an unseren Einrichtungen ist ein mehrdimensionales Begabungskonzept, das den sich entwickelnden Beziehungen des Menschen zur Welt entspricht:
Es geht um
- kognitive, mathematisch-naturwissenschaftliche Anforderungen
- sprachliche (mutter- und fremdsprachliche), kommunikative Anforderungen
- musisch-ästhetische Anforderungen
- psychomotorische, fein- und grobmotorische Anforderungen
- sozial-emotionale Anforderungen.
Kreative Leistungen in einer dieser Begabungsrichtungen sind immer auch das Ergebnis eines bestimmten Entwicklungsniveaus der anderen Richtungen. Auffälligkeiten kreativen Verhaltens bei Kindern wie unstillbare Neugier, Übereifer, Hang zum Träumen, sozialer Führungsdrang, ausgeprägter sozialer Gerechtigkeitssinn, Spieltrieb im Umgang mit Materialien, Themen, Fachinhalten etc. werden nicht negativ sanktioniert, sondern ausgelebt und positiv vertieft.
Kreativitätsförderung
Das Konzept der Kreativitätsentwicklung verzichtet auf die vielfach zu beobachtende Trennung von Schule und Freizeit. Es sieht dies vielmehr als ein Kontinuum mit fließenden Übergängen zwischen Pflichtaufgaben und freiwilligen Aufgaben, zwischen Lernen und Spielen, zwischen Last / Anstrengung und Lust. Die pädagogische Planung der Kreativitätsangebote orientiert sich inhaltlich deshalb sowohl an den Interessen der Kinder und Jugendlichen mit dem Ziel, diese weiterzuentwickeln, als auch an der Absicht, sie mit neuen Themen und Erfahrungen in Berührung zu bringen, um ihren Erfahrungsschatz und damit die Begabungsentwicklungsmöglichkeiten ständig zu erweitern. Ausgangspunkt dabei sind die individuellen Voraussetzungen.
Unsere Bildungseinrichtungen sind Leistungsschulen,
die anstrengende, lustbetonte, konzentrierte Tätigkeiten in den verschiedenen Begabungsrichtungen anregen und fördern und somit eine ganzheitliche Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen unter Nutzung der sensiblen Phasen für den Aneignungsprozess wahr macht.
Bereits in 7 Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern) arbeiten bzw. entstehen Schulen nach diesem Modell.
Seit Februar 2003 gibt es die BIP Kreativitätsgrundschule in Karlshorst, seit August 2005 den BIP Kreativitätskindergarten und seit August 2007 das BIP Kreativitätsgymnasium. Die Einrichtungen stehen Kindern aus allen Berliner Bezirken offen.
Nähere Informationen zum Konzept unter: www.creativityschools.com