Förderung durch BIPBIP - diese drei Buchstaben stehen für die Entwicklung von Begabung, Intelligenz und Persönlichkeit und deuten in Kurzform das Programm aller BIP Kreativitätseinrichtungen an. Gerade die Förderung von Begabung, Intelligenz und Persönlichkeit ist von immanenter Bedeutung, um in einer veränderten Welt der Zukunft zu bestehen und um diese Welt aktiv mitzugestalten. Die in immer mehr Bundesländern erfolgreich arbeitenden BIP Kreativitätseinrichtungen, von der Krippe bis zum Gymnasium, folgen dem vom Leipziger Professorenehepaar Gerlinde und Hans-Georg Mehlhorn entwickelten Konzept, bei dem die systematische Einbeziehung der Heranwachsenden in kreative Prozesse im Mittelpunkt der Bildung und Erziehung steht. Das schließt die kontinuierliche, intensive, ganzheitliche und frühzeitige Förderung ein. Aus Sicht ihrer Entwicklungsfähigkeit und -notwendigkeit erfolgt die Förderung in fünf Dimensionen: in der kognitiven, sprachlich-kommunikativen, künstlerisch-ästhetischen, psychomotorischen sowie in der sozial-emotionalen Dimension.
Dazu zählt einerseits das Erreichen von Zielen, die auf individueller Basis aber auch in der Gruppe bzw. im Team zu verwirklichen sind (sozial-emotionale Dimension). Andererseits wirken wir der Verkümmerung der kindlichen Kreativität im Zuge des „Erwachsenwerdens“ entgegen, indem wir das Staunen zu bewahren suchen und das Finden von unkonventionellen Lösungsstrategien unter Berücksichtigung von ästhetischen Gesichtspunkten (künstlerisch-ästhetische Dimension) ermöglichen. Ziel ist es, eine ausgeglichene Balance zwischen intellektuellem Anspruch und körperlichem Ausgleich mit Hilfe von sportlicher und/oder tänzerischer Betätigung zu gewährleisten (psychomotorische Dimension). Durch Ganztagsangebote und in Kooperation zwischen Schule und Sportvereinen werden die Kinder und Jugendlichen sowohl im schulischen als auch im Freizeitbereich gefördert, ohne sie zu über- oder zu unterfordern. Dieses gelingt durch die Vernetzung von personeller und inhaltlicher Ebene. |
