Exkursion ins Universum zu Venus, Jupiter, Mond und Orionnebel

Die Terrasse des KreativitätsCampus an der Strausberger Straße in Friedrichshain ist nach Südwesten ausgerichtet. Für innerstädtische Verhältnisse ein idealer Standort, um in den Sternenhimmel zu blicken. Der Krea-Kurs Astronomie hat das in der Nacht vom 14. auf den 15. Februar gemacht. Beim Blick an diesem Abend nach Westen, war unser Nachbarplanet Venus nicht zu übersehen: Sie war im Februar der leuchtende Lichtpunkt am abendlichen Himmel. Der deutlich leuchtschwächere Mars leistet der Venus noch Gesellschaft. Mit zunehmender Dunkelheit erschienen auch die weiteren Sternbilder des Winters.

Ziel der Beobachtung des Krea-Angebotes Astronomie am spätabendlichen Himmel: Venus und Orionnebel. Der Orionnebel ist ein Sternentstehungsgebiet, eine Geburtsstätte von Sonnen. Gegen Mitternacht wurden Mond und Jupiter sichtbar. Der Mond wurde einfach mal so mit Handyfoto festgehalten. Bei direkter Beobachtung durchs Fernrohr konnten die Schülerinnen noch viel mehr Details beobachten. Der Jupiter musste im Fernrohr auch seine helleren galileischen Monde preisgeben.  In den nächsten Monaten wird der Kurs um das Thema Astrofotografie erweitert. Dann wird die Licht- und Informationsausbeute nochmals gesteigert.

Auch die Kinder des Spät- und Frühhorts der KreativitätsGrundschule am gleichen Standort haben in die Sterne geguckt: Vor allem Kinder, die spät die Schule verließen oder früh am Folgetag kamen, konnten mal mitbeobachten. Mit viel Geschick der Kinder stellte sich für sie auch schnell ein Erfolg ein, sie erkannten deutlich wichtige Details der Himmelskörper.

Fachbereichsleiter Naturwissenschaften, Uwe Adam, betreut in diesem Schuljahr im Kreativitäts-Kurs drei Mädchen. Natalja, Elisa und Hannah werden in den nächsten ein bis zwei Jahren den Teleskopführerschein ablegen, um dann das Teleskop völlig eigenständig aufbauen und bedienen zu können.